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Klima in Indien

Mit einer Größe von über 3 Millionen qkm erstreckt sich Indien von 8° bis 33° nördlicher Breite und damit über 3.214 km von Nord nach Süd und 2.933 km von West nach Ost. Durch diese Ausdehnung ergibt sich eine landschaftliche Vielfalt mit unzähligen verschiedenen Klima- und Höhenzonen von den weiten Ebenen am Indus, Ganges und Brahmaputra, den ganzjährig schneebedeckten Höhenzügen des Himalayas bis hin zu den tropischen Küstenregionen. Ebenso finden sich wüstenähnliche Zonen und gleichsam solche, die landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftet werden.


Indien liegt im Norden und Zentrum des Landes in den Subtropen, wobei hier ein kontinentales Klima vorherrscht. Der Süden von Indien ist dagegen durch ein maritim-tropisches Klima gekennzeichnet.

 


Himalaya

Die Klimaverhältnisse im Himalaya im Norden Indiens sind alpin. Die Monate März bis Juli gelten als angenehmere Jahreszeit, da die Temperaturen in den Wintermonaten extrem fallen können.
Die Region Ladakh zeichnet sich klimatisch durch ein halbwüstenhaftes Klima aus, das von extremer Kälte und Hitze geprägt ist. Kurze und heiße Sommer werden abgelöst von langen und extrem kalten Wintern mit Temperaturen bis minus 30 Grad. Der Monsun wird durch den Himalaya abgehalten, auch nach Ladakh zu ziehen. Aus diesem Grund gibt es in Ladakh nur sehr wenig Niederschlag und die Region ist sehr trocken. Daher zählt das Schmelzwasser des im Winter gefallenen Schnees auf den Bergen zur wichtigsten Quelle für die Bewässerung der Felder in dieser Region.
Die klimatischen Verhältnisse des Bundesstaates Kashmir und Jammau können nur schwer verallgemeinert werden.  Das Klima im Südwesten ist relativ trocken, während in der Mitte ein Streifen mit feucht gemäßigtem Klima vorzufinden ist und im Norden kaltes und feuchtes Wetter vorherrscht. Durch die alpine Hochlage sind die Sommermonate April bis Juni hier im Gegensatz zum Rest des Landes angenehm mild, wobei die Wintermonate November bis Februar dementsprechend kalt ausfallen. Zwischen Dezember und Februar kommt es dabei sogar zu derartig starkem Schneefall, dass die Bergpässe nicht mehr befahrbar sind.


Nordebenen und Ganges-Delta

Das nördliche Gebiet Indiens ist von großen Temperaturunterschieden geprägt. Auch die Niederschlagsmenge ist sehr ungleich verteilt. So gibt es in den Hochebenen rund um Leh und in der Wüste Thar kaum Regen. An den Ausläufern des Himalajas in der Region Sikkim oder Himachal Pradesh fallen in der Regenzeit zwischen Juli und August extreme Niederschläge. Die Temperaturen erreichen im Sommer bis zu 45°C in Rajastan und der Thar Wüste. Während der Wintermonate wird es in Nordindien besonders nachts sehr kalt. In der Hauptstadt Indiens Delhi setzt der Monsun Ende Juli ein und endet im Oktober. Während es in den Sommermonaten feucht und heiß in der Region um Delhi und Agra ist, fallen die Temperaturen in den Winternächten unter 10 Grad, auch Frost ist keine Seltenheit.


Rajasthan

In der Wüste von Rajasthan herrschen vor allem von Mai bis Juli die heißesten und trockensten Verhältnisse auf der Erde vor. Selbst der Monsun bringt nur wenig Regen. Von Juli bis September ist es extrem feuchtschwül. Selbst von November bis März ist es nach wie vor bei Temperaturen bis ca. 30°C sehr warm.


Dekkan Plateau

Auf dem Dekkan Plateau kann man klimatisch drei Jahreszeiten unterscheiden. Die Temperatur im Sommer nimmt mit zunehmender Höhe ab. Im Süden herrscht ein ganzjährig tropisches Klima vor. Die Tage sind warm und sonnig und die Luft ist relativ trocken.


Westküste

An der Westküste muss man stets mit heftigen Regenfällen rechnen, da die Höhenzüge der Westghats die Küste vom Landesinneren abschirmen. Grundsätzlich ist es hier stets heiß und aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sehr schwül. In den Westghats selbst ist es angenehmer, aber stets noch feucht.
In den südöstlichen Küstenregionen treten die Hauptregenfälle im Zeitraum von Oktober bis Dezember auf und man muss mit Stürmen rechnen. Während des Süd-West-Monsuns ist es wolkenfrei aber sehr schwül und heiß.


Assam

Assam, das vom Rest Indiens faktisch durch Bangladesch abgetrennt ist, ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und vielfältig. Besonders gebirgige Regionen wechseln sich mit Ebenen ab. Das Klima ist je nach Höhe mit dem des nördlichen Tieflandes und dem des Himalayas vergleichbar. Die Hauptregensaison liegt im Zeitraum von Juni bis Oktober, wobei vorher schon Regenfälle einsetzen können.


Temperaturtabelle für Indien nach Orten

Monat Ø-Temperatur °C Agra Chennai Delhi Goa Jaipur Kalkutta Khajuraho Kochi Ladakh Mumbai Varanasi

Januar
Min. 7 15 7 22 8 19 19 20 -14 19 9
Max. 22 27 21 32 23 31 30 34 -3 30 23

Februar
Min. 10 17 10 22 10 20 20 20 -12 20 11
Max. 26 30 24 27 26 30 30 34 1 30 27

März
Min. 16 20 15 23 13 23 23 23 -6 25 17
Max. 32 34 30 28 31 31 31 35 6 31 33

April
Min. 22 22 21 24 21 25 25 24 -1 25 22
Max. 38 33 36 29 37 32 32 34 13 32 39

Mai
Min. 27 22 27 26 25 27 27 24 3 27 27
Max. 42 33 41 29 41 33 32 32 17 34 41

Juni
Min. 29 20 29 26 27 26 27 23 7 26 28
Max. 41 29 40 27 39 32 32 31 21 32 39

Juli
Min. 27 20 27 23 26 25 25 23 10 25 26
Max. 35 28 35 26 35 29 30 30 25 30 38

August
Min. 26 20 26 24 24 25 25 23 10 25 26
Max. 33 27 34 27 32 30 30 30 24 29 33

September
Min. 25 19 25 23 23 25 25 23 5 25 25
Max. 33 28 34 26 35 31 31 30 21 31 32

Oktober
Min. 19 19 19 23 18 25 25 23 -1 24 21
Max. 33 28 35 27 34 33 33 31 14 34 32

November
Min. 12 18 12 23 12 23 23 23 -7 23 15
Max. 29 27 29 27 30 32 33 32 8 33 29

Dezember
Min. 8 16 8 22 9 21 21 20 -12 21 10
Max. 24 26 23 27 26 32 32 33 2 32 25

 


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