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Sehenswürdigkeiten in Indien

Einige der Bauwerke und Sehenswürdigkeiten in Indien scheinen als wären Sie in einem Traum entstanden. Beeindruckende Paläste, Forts und Tempel sind nur einige der Bauwerke und Sehenswürdigkeiten. Doch auch landschaftlich finden sich viele Sehenswürdigkeiten auf dem Subkontinent Indien.

 

Die Sehenswürdigkeiten Indiens sind wie folgt untergliedert: 

1. Sehenswürdigkeiten in Nordindien

2. Sehenswürdigkeiten in Zentralindien

3. Sehenwürdigkeiten in Südindien


1. Nordindien - Sehenswürdigkeiten

Neu Delhi, die Hauptstadt Indiens ist der klassische Ausgangspunkt für die Entdeckung der Sehenswürdigkeiten in Nordindien. Hier befindet sich auch das sogenannte "Goldenen Dreieck": Delhi - Jaipur - Agra. Allgemein kann der Norden Indiens als die Tempel- und Palastregion bezeichnet werde, gibt es hier doch viele sehenswerte Festungsanlagen, Tempelruinen und ehemalige Königssitze. 


Taj Mahal
Taj Mahal
Rotes Fort
Rotes Fort

Agra

Taj Mahal in Agra

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Indien ist das Taj Mahal. Shah Jahan ließ das Gebäude zu Ehren seiner Lieblingsfrau Mumtaz erbauen, die bei der Geburt ihres 14. Kindes ums Leben kam. Ganze 20 Jahre dauert der Bau des Taj Mahal. Mit Hilfe von Elefanten und anderen Lasttieren wurde dafür der Marmor aus Makrana (300 km entfernt) heran geschafft. Insgesamt ist der Prachtbau 58 m hoch. 

Rotes Fort in Agra

Das Rote Fort liegt direkt am Fluss Yamuna. In der Festung liegen Moscheen, Türme, Paläste und Audienzhallen. Diese werden von den 12 m dicken und 20 m hohen Mauern sowie einem Wassergraben geschützt. Die beeindruckende Anlage lässt einen guten Schluss auf die Macht der Mogulherrscher im 16. und 17. Jhd. zu. Überraschend an der Bauweise des Forts ist die Tatsache, dass die roten Sandsteine bereits in fertiger Form geliefert wurden und nur noch zusammengesetzt werden mussten. In späteren Jahren wurden einige der Gebäude von Shah Jahan niedergerissen und durch luxuriösere Bauten ersetzt, die mit Edelsteinen, Seide und Gold geschmückt wurden.

Itmad-ud-daulah in Agra

Hierbei handelt es sich um ein Mausoleum, das vor allem wegen der aufwändigen Einlegearbeiten von Edelsteinen bekannt ist. Es gilt zudem als "Kleines Taj Mahal". Das Mausoleum befindet sich ca. 3 km vom Roten Fort entfernt auf der anderen Seite des Flusses Yamuna. 

Fatehpur Sikri bei Agra

Die Geisterstadt Fatehpur Sikri liegt ca. 37 Kilometer von Agra entfernt. Sie wurde 1573 erbaut und nach nur 14 Jahren von der Bevölkerung wieder verlassen. Als Grund dafür, dass die Stadt verlassen wurde wird akuter Wassermangel angegeben. Errichtet wurde die Stadt weil Akbar nach Sikri kam und dort den Sufi-Heiligen Sheik Salim Chishti um einen Sohn zu bitten. Diese Bitte wurde gleich dreifach erhört. Nach der Geburt seines ersten Sohnes ließ Akbar die Stadt erbauen. Heute befinden sich in Fatehpur Sikri noch die Ruinen der roten Sandsteingebäude. 


Hari Mandir Amritsar
Hari Mandir Amritsar

Amritsar

Hari Mandir – Der Goldene Tempel 

Dieses Bauwerk ist mit über 400 kg Blattgold verkleidet und zählt für die Sikhs als wichtigstes Heiligtum. Umgeben wir der Tempel vom "Nektarteich" mit heiligem Wasser. Die Errichtung dauert vom 16. bis ins 19. Jhd. Beim Kampf der Sikh-Separatisten für einen unabhängigen Staat wurde der Tempel im Jahr 1984 fast völlig zerstört. Über einen Steg erreichen Sie den Tempel, der über vier Eingangstore und eine Vielzahl an Sälen verfügt. Hier wird das Granth Sahib, die Bibel der Sikhs aufbewahrt. 


Sibsagar Shiva Doll
Sibsagar Shiva Doll

 

Assam

Sibsagar Shiva Doll 

Hierbei handelt es sich um drei hinduistische Tempel die am Flussufer des Sibsagar liegen. Sie sind Sivadol, Visnudol und Devidol geweiht. Errichtet wurden die Tempel 1734. Der Shiva Doll ist 32 m hoch und besitzt eine goldene Kuppel. Vier kleinerer Türme ordnen sich hier um den Hauptturm herum an. Die Außenwände des Tempels sind mit Blumenmustern und Statuen versehen. Die beiden anderen Tempel, der Visnudol und der Devidol liegen um den Shiva Doll herum und sind in der Architektur ähnlich aufgebaut. Allerdings ist der Turm des Visnu Tempels Wabenartig aufgebaut, wohingegen der Turm des Devidol Vertikal aufsteigt. 


Toy Train
Toy Train
Ghoom Kloster
Ghoom Kloster

Darjeeling

Darjeeling wurde von den Kolonialherren als Sommerresidenz genutzt. Aufgrund der Lage auf 2.134 m ü.d.M. zogen sich die Herrschaften im Sommer dorthin zurück, wenn es in den Ebenen zu heiß wurde. Bekannt ist Darjeeling vor allem für den gleichnamigen Tee. In und um die Stadt herum befinden sich viele Teeplantagen und Teehäuser. Außerdem bietet sich ein guter Blick auf die umliegenden Himalaya Gipfel sowie den Kanchenjunga (8.586 m ü.d.M.), den dritthöchsten Berg der Welt.

Der Tiger Hill

Vom Tiger Hill (2.590 m ü.d.M.) bietet sich ein beeindruckender Blick auf die umliegenden Berge. Bei guter Sicht kann sogar der 170 km entfernte Mt. Everest gesehen werden. Besonders beeindruckend ist der Ausblick bei Sonnenaufgang, wenn die Berggipfel in rosa und rotes Licht getaucht sind.

Toy Train

Beim Toy Train handelt es sich um eine Schmalspurbahn, die noch von der Dampflokomotive aus der Anfangszeit gezogen wird. Dieser gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Indien. Die Reisegeschwindigkeit hierbei beträgt nur 10 km/h. Das 45 Minuten von Darjeeling entfernt gelegene Ghoom mit einem interessanten Kloster ist dabei ein beliebtes Ausflugsziel, das mit dem Toy Train erreicht werden kann. 

Ghoom Kloster und Tempel

Das Yichaholing Kloster in Ghom besticht mit einer beeindruckenden Buddhafigur in der Gebetshalle sowie alten, auf Birkenrinde geschriebenen Texten. Das Kloster gehört zum Gelupa Orden. Außerdem befindet sich in Ghoom ein Tempel. 


India Gate
India Gate
Rotes Fort in Delhi
Rotes Fort in Delhi
Lotustempel
Lotustempel

Delhi

Delhi ist die Hauptstadt Indiens und kann in die Gebiete New und Old Delhi unterteilt werden, die sich Architektonisch stark voneinander unterscheiden. Die Mogulherrscher regierten vom 12. bis ins 18. Jhd. in Old Delhi. Aus dieser Zeit stammen das Rote Fort und das Jama Masjid. In der gesamten Altstadt finden sich viele kleine Gassen mit verschiedenen Geschäften gesäumt. New Delhi wurde von den Briten streng nach einem Bebauungsplan errichtet. In den Stadtkern sind Parks und Alleen integriert und die modernen Gebäude lassen New Delhi an eine westliche Großstadt erinnern.

India Gate

Das India Gate befindet sich in Neu-Delhi. Der Triumphbogen ist ganze 42 m hoch und wurde 1921 errichtet. Vorbild war dabei das Arc de Triomphe in Paris. 

Das Rote Fort / Lal Qila– Delhi

Shah Jahan ließ das Rote Fort in einer neunjährigen Bauzeit errichten. Die Fertigstellung erfolgte 1648. Die Anlage befindet sich am östlichen Ufer des Yamuna Flusses, ist 1,2 km lang und 360 m breit. Im Roten Fort befinden sich eine Gartenanlage, ein Marmorpalast für die Frauen sowie der Palast des Herrschers. Im Roten Fort befand sich früher auch der reichlich geschmückte Pfauenthron, der später von den Persern entwendet wurde.

Humayun's Grab - Delhi

Das Grab des zweiten Mogulherrschers ähnelt der Bauweise des Taj Mahal. Es verfügt über eine 43 m hohe Marmorkuppel und wird von einer Parkanlage umgeben. Das Grabmal zählt als Weltkulturerbe der UNESCO. Errichtet wurde die Stätte 1565 auf Auftrag der Frau des verstorbenen, Frau Hamida Banu Begum. Sie war die Mutter des späteren Kaiser Akbar.

Akshardham

Der Tempel gilt als die weltweit größte hinduistische Tempelanlage. Erbaut wurde er aus rosafarbenem Sandstein. Bei der Tempelbesichtigung wird auch eine Bootsfahrt unternommen. 

Qutub Minar - Delhi

Die Siegessäule ist mit 72,5 m Höhe das höchste Minarett der Welt. Sie gilt als das Wahrzeichen Delhis und wurde aus rotem Sandstein errichtet. Leider kann die Siegessäule nicht mehr von innen besichtigt werden. Errichtet wurde die Siegessäule von Qutub-ud-Din-Aibak, einem Sklaven der zum Feldherrn aufstieg und später sein eigenes Sultanat gründete. Auf dem Gelände befindet sich außerdem die Quwwat-ul-Islam-Mosche, die älteste Moschee des Landes.

Jama Masjid -  Delhi

Jama Masjid ist die größte Moschee Indiens. Sie verfügt über zwei 40 m hohe Minarette sowie einen Innenhof, der 20.000 Gläubigen Platz bietet. Die Gebetshalle ist mit einer schwarz-weißen Marmordecke ausgekleidet. Errichtet wurde die Moschee im 17. Jhd. vom Mogulherrscher Shah Jahan der großes Interesse an Architektur zeigte und Unsummen für den Bau der Moschee ausgab. 

Lotustempel

Der Lotustempel erinnert in seiner Gebäudeform an eine Lotusblume und zählt als ein gutes Beispiel für moderne indische Architektur. Der Tempel wurde erst 1976 in Auftrag gegeben und ist somit der jüngste der sieben Bahai-Tempel. 

 

 


Stadttor Jaipur
Stadttor Jaipur
Palast der Winde
Palast der Winde

Jaipur

Jaipur, auch die "Rosarote Stadt" genannt, ist die Hauptstadt Rajasthans. Sie wurde von Raja Jai Singh II 1727 gegründet. Den rosaroten Anstrich erhielten die Gebäude ein Jahrhundert später, als der Prinz von Wales zu Besuch kam. Ihm zu Ehren wurde die Stadt rosa gestrichen.

Palast der Winde/ Hawa Mahal  

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Jaipur ist der Hawa Mahal, der Palast der Winde. Dieser beeindruckt mit seinen insgesamt 953 Nischen und Fenstern auf fünf Stockwerke verteilt. Dadurch konnten die Hofdamen das Geschehen auf der Strasse beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Die Tatsache, dass die Balkone und Erker winddurchlässig sind, brachte dem Bau den Namen "Palast der Winde" ein. Errichtet wurde der Palast 1799.

Stadtpalast

Im Stadtpalast von Jaipur befinden sich heute viele interessante Museen, die Schmuck, Kleidung, Waffen und Wohnräume der Maharadschas zeigen. Zudem kann die Audienzhalle besichtigt werden die über zwei Höfe verfügt. Hier befinden sich die zwei größten Silbergefäße der Welt in denen tausende Liter Gangeswasser zur Krönung Edwards II. nach England verschifft wurden.

Amber Fort 

Die Stadt Amber liegt 11 km nördlich von Jaipur und war 6 Jahrhundert lang der Hauptsitz der Kachwahas. Bei dieser Festungsanlage können Sie sich auf den Rücken eines Elefanten zum Eingangstor tragen lassen. Im Fort befindet sich eine beeindruckende Parkanlage mit Pavillons und Fontänen. Die reichlich verzierten Hallen lassen einen Rückschluss auf den Reichtum der ehemaligen Herrscher zu. Besonders beeindruckend sind dabei der verspiegelte Jai Mandir und die Marmorgitterfenster des Shak Mandir. 


Mehrangarh Fort
Mehrangarh Fort

Jodhpur -  Stadt des Lichts

Die Stadt liegt in der Wüste Thar und besticht mit einer interessanten Altstadt, bunten Märkten sowie einem Fort. Aufgrund der Sonne und der Wüste ergeben sich hier interessante Licht- und Farbspiele. Die Häuser der Stadt sind blau gestrichen.

Mehrangarh Fort 

Ca. 130 m über der Stadt befindet sich das aus Sandstein erbaute Fort auf einem Felsen. Es ist mit aufwändigen Steinmetzarbeiten verziert. Auf dem Weg zum Inneren des Forts müssen sieben Tore durchschritten werden. Auf dem Loha Pol Tor, das mit Eisenstacheln versehen ist, sollen die Handabdrücke von Frauen zu sehen sein, die sich mit ihren toten Männern verbrennen ließen. Innerhalb des Palastes befinden sich Ausstellungen an Waffen, Einrichtungsgegenständen, Bekleidung und Schmuck. 


Tempel in Khajuraho
Tempel in Khajuraho

Khajuraho

Die Stadt Khajuraho ist für den gleichnamigen Tempelbezirk bekannt. Die Tempel stammen aus dem 10. – 12. Jhd. und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Viele der Steinmetzarbeiten stellen erotische Szenen dar. Khajuraho war einst die Hauptstadt des Chandella-Reiches. Als deren Herrschaft jedoch zu Ende ging, wurde auch die Stadt kleiner und unbedeutender. Dies und die abgelegen Lage haben jedoch für den guten Erhalt der Tempel gesorgt. 


Ladakh

Ladakh ist als Bergregion besonders für Wander- und Trekkingfreunde geeignet. Hier wird zudem der tibetische Buddhismus praktiziert und es befinden sich über 400 Klöster in der Region mit teilweise malerischer Berglage.

Hemis Kloster 

Das Kloster ist wohl eines der bekanntesten und bedeutendsten des tibetischen Buddhismus Indiens. Gewidmet ist es dem Guru Rinpoche, dem Begründer des Buddhismus in Tibet. Der Geburtstag des Guru wird jedes Jahr mit einem Festival mit Maskentänzen gefeiert.

Alchi Kloser 

Das Kloster stammt aus dem 11. Jhd. und beherbergt verschiedene Kunstschätze, Gemälde, Wandmalereien und eine Buddhastatue des Maitreya Buddha, des zukünftigen Buddha.

Thiksey Kloster 

Dieses Kloster ist bereits über 600 Jahre alt und wird über einen Zugang von mehreren hundert mit Gebetsfahnen gesäumten Stufen erreicht. Im Kloster befinden sich zahlreiche Stupas, Statuen, Wandmalereien, Gebetsräume und verschiedene Tempel. Eine der Buddha Statuen ist 15 m hoch. Auch eine Säule mit den Lehren Buddhas gibt es zu sehen. 


Jahangir Mahal in Orcha
Jahangir Mahal in Orcha

Orcha

Jahangir Mahal

Die Anlage Jahangir Mahal stammt aus dem 17 Jhd. Der Eingang besteht aus einem kunstvollen traditionellen Tor. Die östlich Außenmauer ist mit türkisen Fliesen bedeckt. Das dreistöckige Gebäude hat viele hängende Balkone, Appartements und Veranden. Die Kuppeln des Jahangir Mahal sind so hoch, dass Kriegselefanten hineinpassen. 


Dhame Stupa in Sarnath
Dhame Stupa in Sarnath

Sarnath

Im Ort Sarnath erlangte der Mönch Kondanna seine Erleuchtung und Siddhartha Gautama predigte in Sarnath die "Vier Edlen Wahrheiten" nachdem er die Erleuchtung erlangt hatte. Deshalb zählt Sarnath als eines der wichtigsten Pilgerziele. Im 12. Jhd. wurde der Ort Sarnath zerstört, doch durch Ausgrabungen kamen verschiedene Stupas, Klöster uns Säulen zum Vorschein. Heute können diese Ausgrabungsstätten, ein Hirschpark, die Reste von alten Stupas, ein Archäologisches Museum und das Zentralinstitut für Tibetische Studien besichtigt werden. 


Modell von Udaipur
Modell von Udaipur

Udaipur – Venedig des Ostens

Die Stadt gilt als die romantischste Indiens. Die Häuser sind hier weiß gestrichen und liegen vor malerischen Bergen am Pichola See.

Pichola See

Beim Pichola See handelt es sich um einen Stausee der aus dem 15. Jhd. stammt und mehrmals vergrößert wurde. Im See befinden sich zwei Inseln mit Palästen. Einer dieser Paläste wird als Hotel verwendet und ist aus dem Film Octopussy (James Bond) bekannt, was ihn zu einer beliebten Sehenswürdigkeit in Indien macht. Von dem Palast auf der anderen Insel sind nur noch die Ruinen übrig und die Insel dient als Vergnügungsgarten.

Stadtpalast

Der Stadtpalast von Udaipur liegt am Ostufer des Pichola Sees. Er setzt sich zusammen aus vier Hauptpalästen sowie vielen weiteren kleinen Gebäuden. Insgesamt ist der Palast damit der größte in Rajasthan. Die Funktionalität des Palastes unterteilt sich in Museum, Hotel sowie Privatsitz der Maharadscha Familie. 


Badeghats in Varanashi
Badeghats in Varanashi

Varanasi

Varanasi gilt als eine der heiligsten Städte Indiens. Die Stadt am Ganges gilt als sehr spirituell und hat im Hinduismus einen hohen Stellenwert. Vor allem die Bade-Ghats am Ganges, in denen die Pilger bei Sonnenaufgang baden, sind sehr beeindruckend. Insgesamt gibt es über 80 Ghats in der Stadt. Beliebt bei Touristen sind Bootsfahrten auf dem Ganges um das rege Treiben an und auf dem Fluss zu beobachten. Am Jallahsay Ghat werden die Körper der Verstorbenen verbrannt um die Asche anschließend in den Ganges zu streuen. 


2. Zentralindien - Sehenwürdigkeiten


Queen Victoira Statue in Kolkata
Queen Victoira Statue in Kolkata

Kalkutta/ Kolkata

Kalkutta war die Hauptstadt Britisch-Indiens. Heute ist sie eine Millionenmetropolie am Fluss Hooghly und gilt als Kunst- und Kulturmetropole. Obwohl in der Stadt Reichtum und extreme Armut aufeinandertreffen kann Sie doch, oder vielleicht gerade deshalb, als Stadt voll mit Lebensfreude beschrieben werden.  

Birla Tempel – Kalkutta

Der hinduistische Birla Tempel wurde im 20. Jhd. von einer Unternehmerfamilie erbaut. Er ist dem Lord Krishna und Radha geweiht. Sehenswert sind die großen Türme sowie die Schnitzereien in den Tempeln.

Victoria Memorial 

Das aus weißem Marmor bestehende Memorial im Mogulstil wurde in Gedenken an Queen Victoria erbaut, 1921 fertiggestellt und von König Georg V. eingeweiht. Eine Bronzestatue der Queen Victoria ist vor dem 60 m hohen Bau zu finden. Im Inneren befinden sich 25 Säle im Stil der Neo-Renaissance, die verschiedene Ausstellungsstücke aus der Kolonialzeit beherbergen.

BBD  Bagh - Kalkutta

Hierbei handelt es sich um das historische Regierungsviertel. Es liegt um den Dalhouise Square und besticht mit viktorianischen Gebäuden. Besonders hervorzuheben sind dabei das Writer's Building sowie die Hauptpost. Ganz in der Nähe befindet sich die John's Kirche, die drittälteste Kirche der Stadt aus dem Jahr 1787. 


Konarak

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Konarak ist der Sonnentempel. Dieser gilt als UNESCO Weltkulturerbe und ist dem Sonnengott Surya geweiht. Errichtet wurde der Tempel um 1238. Die Form stellt den Himmelswagen dar. 


Mahatma Gandi Denkmal in Mumbai
Mahatma Gandi Denkmal in Mumbai

Mumbai

Die Stadt stieg unter den Briten von einem unbedeutenden Ort zu einer Finanz- und Handelsmetropole auf. Heute gilt Mumbai als reichste und am schnellsten wachsende Stadt Indiens. Die Stadt wird in drei Teile untergliedert: Fort mit den Bauten aus der Kolonialzeit, Colaba mit den Wahrzeichen der Stadt und das durch Aufschüttung gewonnene Back Beach mit modernen Hochhäusern.

Gateway of India -  Mumbai

Der 26 m hohe Triumphbogen gilt als Wahrzeichen der Stadt und gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Indien. Errichtet wurde er 1924 um an den Besuch von König Georg V. und Queen Mary 1911 zu erinnern. Sie waren die ersten britischen Monarchen, die Indien bereisten.

Victoria Terminus/ Chhatrapati Shivaji Terminus - Mumbai

Dieser beeindruckende Bahnhof gilt als prächtigster Bau der indischen Kolonialzeit. Das Gebäude aus dem Jahr 1888 besteht aus gelbem Sandstein, der reich verziert ist. Der Bahnhof im neogotisch-viktorianischen Stil zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Abends wird das Gebäude stimmungsvoll beleuchtet.

Insel Elephanta - Mumbai

Nach einer einstündigen Bootfahrt vom Gateway of India aus wird die Insel Elephanta erreicht. Dort wurden vom 5. bis ins 8. Jhd. acht Höhlen aus dem Stein geschlagen und von einem steinernen Elefanten bewacht, daher auch der Name. Der Wächterelefant befindet sich heute in den Victoria Gardens. Die verschiedenen Höhlen werden über Treppen erreicht und sind verschiedenen Gottheiten geweiht. Einige der Höhlen sind reichlich verziert und ausgeschmückt.


Palitana

Palitana ist einer der bedeutendsten religiösen Orte. Hier befindet sich einer der vier heiligsten Berge der Jains, der Shatrunjaya Hill. Der Gipfel wir über 3.200 Stufen erreicht. Dort befinden sich 863 Marmortempel der Jains. Ziel für Gläubige Jains soll es sein, mindestens einmal im Leben den Palitana zu erklimmen. 


Sanchi

Sanchi beherbergt die ältesten Baudenkmäler des Buddhismus und gilt als Weltkulturerbe. Einige der hier vorhandenen Steinmetzarbeiten sind bereits über 2000 Jahre alt. Umgeben von einer Steinmauer mit vier Toren liegt der Große Stupa aus dem 3. Jhd. v. Chr. Er hat eine Höhe von 17 m und einen Durchmesser von 37 m.


3. Südindien - Sehenswürdigkeiten

Die Kultur in Südindien unterscheidet sich stark von der in Nordindien. Doch auch hier finden sich beeindruckende Kolonialbauten und Tempel. Zudem unterscheidet sich die Landschaft mit den Backwaters, Seen, Stränden und Flusssystem ebenfalls erheblich. Der Süden hält ganz besondere Sehenswürdigkeiten und Reize für Touristen bereit. 


Airavatesvara Tempel in Darasuram
Airavatesvara Tempel in Darasuram

Darasuram

Airavatesvara Tempel

Der Hindu Tempel Airavatesvara befindet sich in Darasuram. Er zählt als UNESCO Weltkulturerbe und wurde im 12. Jhd. erbaut. Geweiht ist der Tempel dem Lord Shiva. Besonders beeindrucken sind die hier vorhandenen Steinmetzarbeiten, die Elefanten, Pferdewägen und verschiedene Gottheiten darstellen. Zudem finden sich viele Inschriften über die Lebensdaten vergangener Herrscher sowie über die Renovierungsarbeiten am Tempel. 


Meenakshi Tempel
Meenakshi Tempel

Madurai

Die Stadt wird durch den Fluss in zwei Teile getrennt. Der nördliche Teil wurde von den Briten erbaut und im südlichen Teil befindet sich die Altstadt um den Meenakshi Tempel herum gelegen. Dort gibt es viele kleine Gassen und bunte Märkte, während die Stadt im Norden weitläufig und modern angelegt ist. Häufig wird Madurai auch als "Hauptstadt des Südens" bezeichnet und sollte bei einer Indienreise nicht fehlen.

Meenakshi Tempel

Der Tempel ist Meenakshi und ihrem Mann Shiva geweiht. Die Grundmauern gehen auf das 12./13. Jhd. zurück, doch der Tempel wurde 16./17. Jhd. zu seiner heutigen Form umgebaut. Der etwa 6 m hohe Komplex beherbergt Teiche, Schreine, Säulenhalle, Götterfiguren und Ghats für rituelle Waschungen. Jedes Jahr strömen große Pilgerscharen zu dem Heiligtum, was diesen Tempel zu einem der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Indien macht. 

 

 


Backwaters
Backwaters

Backwaters

Die Backwaters sind eine Landschaft aus Kanal- Fluss- und Seesystemen. Zur Fortbewegung werden Boote verwendet und als Ausgangsort für eine Tour in die Backwaters gilt das Dorf Kumarakom am Vembanad See. In dieser einzigartigen Landschaft sind unzählige Vogelarten beheimatet. Sehr beliebt sind mehrtägige Kreuzfahrten durch die Backwaters. 


chinesische Fischernetze
chinesische Fischernetze
Kathakali Tänzer
Kathakali Tänzer

Cochin

Cochin oder Kochi ist eine Hafenstadt in Südindien auf vorgelagerten Inseln und Halbinseln gelegen. Das Fort Cochin auf einer Halbinsel gelegen ist das geschichtliche Zentrum der Stadt. Besichtigt werden können Kolonialbauten und Kirchen. Außerdem ist es möglich, sich in Cochin eine Kathakali- Tanzvorführung anzusehen. Des Weiteren gibt es viele Geschäfte und Fischrestaurants. Im Stadtteil Mattanacherry gibt es zudem eine jüdische Gemeinde.

Fort Cochin

Bei Spaziergängen an der Uferpromenade entlang kann man hier die chinesischen Fischernetze aus dem 13. Jhd. bestaunen, die noch heute Verwendung finden. Sie stammen aus der Zeit als die Chinesen regen Handel mit den Indern betrieben. Außerdem befindet sich in Fort Cochin die St. Francis Kirche. Diese war ursprünglich aus Holz erbaut und gilt als erste Kirche, die Europäer auf indischem Boden errichteten. Später wurde Sie durch einen Steinbau ersetzt und 1524 fand Vasco da Gama, der Entdecker Indiens, dort seine letzte Ruhestätte. Beeindruckend sind die riesigen Fächer, die von Hand bedient wurden und gegen die Hitze Abhilfe verschaffen sollten.

Judenviertel und Synagoge

Im Judenviertel befinden sich viele Geschäfte und vor allem interessante Gewürzläden laden zum Bummeln ein. Dieses Viertel war ein sehr reiches, da die Juden von hieraus den Gewürzhandel kontrollierten. Heute leben nur noch wenige Juden in Cochin. Die Synagoge ist innen mit handbemalten Kacheln aus China ausgekleidet. Von außen beeindruckt der Uhrenturm. 

 

 


Hampi

Die Ruinenstätte Hampi zählt zum UNESCO Welterbe und erstreckt sich auf eine Fläche von 26 qkm. Am besten lässt sich dies vom Matangana Hill aus überblicken. Einst war dies die Hautstadt des Vijayanagar-Reichs, reich geworden durch Gewürz – und Edelsteinhandel. Durch diesen Reichtum konnten beeindruckende Tempel und Paläste errichtet werden.
Einige Tempelruinen bieten noch heute einen beeindruckenden Anblick. So zum Beispiel der Virupaksha Tempel, der immer noch als Wallfahrtsort gilt, sowie der Tempelwagen mit der Statue von Garuda.


Gandhi Mandapam in Kanyakumari
Gandhi Mandapam in Kanyakumari
Lady of Ransom Kirche
Lady of Ransom Kirche

Kanyakumari

Kayakumari liegt an der Südspitze Indiens und ist damit ein beliebtes Pilgerziel der Inder. Der hinduistische Mönch Vivekananda verbrachte hier 1892 3 Tage in Meditation. Zum Gedenken daran gibt es an der Küste eine Statue von ihm.

Kuamri Amman Tempel

Der Tempel der "jungfräulichen Prinzessin" ist das Hauptziel der hinduistischen Pilger. Sie nehmen dort an den Ghats ein zeremonielles reinigendes Bad im Meer.

Gandhi Memorial/ Gandhi Mandapam 

Diese Gedenkstätte gilt Mahatma Gandhi, der den Ort Kanyakumari zweimal besucht hatte. Hier wurde auch die Urne Gandhis aufbewahrt. Die Architektur des Gebäudes ist so ausgelegt, das an Gandhis Geburtstag, den 2. Oktober die Sonne so durch ein Loch in der Decke fällt, das die Strahlen die Stelle berühren auf der die Urne stand.

Lady of Ransom Kirche

Die Marien-Wallfahrtskirche Lady of Ransom dominiert den Ort Kanyakumari. Angeblich soll an diesem Ort eine christliche Gemeinde entstanden sein, nachdem der Apostel Thomas die Einwohner im 1. Jhd. missionierte. 


Butter Ball
Butter Ball
Arjunas Penance
Arjunas Penance
Küstentempel
Küstentempel

Mahabalipuram

Die Stadt Mahabalipuram besticht mit reicher Kultur und ist ein beliebter Badeort mit Sandstrand. Früher war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum, das sogar mit dem Römischen Reich in Geschäftsverkehr stand. Noch heute finden sich faszinierende Bauten in der Stadt. Die Tempel galten weithin als Vorbild und seit 1984 zählen die Tempel, Reliefs und Höhlen zum UNESCO Weltkulturerbe.

Butter  Ball

Der Butter Ball ist eine riesige Felskugel, die sich an einer abfallenden Felswand befindet. Ein einzigartiges Naturphänomen das unglaubliche Fotomotive liefert.

5 Rathas - Mahabalipuram

Diese Tempel befinde sich am Stadtrand Mahabalipurams und stammen aus dem 7. Jhd. Sie wurden aus Felsen herausgeschlagen und sind innen nur wenig ausgebaut. Dies und die Tatsache, dass die fünf Tempel mit den verschiedenen Formen so nahe beieinander stehen weisen darauf hin, dass der Zweck der Tempel der Vergleich der verschiedenen Bauweisen war.

Arjunas Penance

Das Felsrelief aus dem 7. Jhd. ist 9 m hoch, 27 m lang und zählt damit zu den größten Reliefs der Welt. Es stellt die Ankunft des Flusses Ganges auf die Erde dar. Diese wurde durch den Asketen Baghirata ausgelöst, der auf einem Bein stehend meditierte. Eine Spalte in der Mitte des Reliefs durch die Wasser geleitet werden kann, repräsentiert den Fluss.

Küstentempel

 

 

Von dem Tempelkomplex aus dem 8. Jhd. sind heute noch zwei Tempel übrig die sich am Strand von Mahabalipuram befinden. Sie sind Formgeber für alle folgenden Tempel im Bundesstaat Tamil Nadu und anderen südostasiatischen Ländern. Im Haupttempel befindet sich ein Phallussymbol (Lingam). Früher soll der Tempel den Seefahrern als Orientierungspunkt gedient haben. 

Kanchipuram – Stadt der tausend Tempel

In Kanchipuram können über 100 Tempel besichtigt werden, die teilweise bereits 1.400 Jahre alt sind. Die Stadt soll einst die schönste des alten Indien gewesen sein und war die Hauptstadt verschiedener Dynastien. 

Varadaraja Perumal Tempel/Vaikuntha Perumal Tempel: Dieser Tempel wurde im 8. Jhd. erbaut und ist Lord Vishnu geweiht. Dieser wird im Tempel stehend, liegen, und sitzend dargestellt. Außerdem zeigen Wandreliefs die Geschichte der Palava Dynastie. Im 14. Jhd. wurde der Tempel um eine Halle mit 1.000 Säulen uns Skulpturen erweitert. 

Kailasanatha Tempel: Dieser Tempel ist der älteste der Pallava Dynastie. Die Besonderheit ist die, das er nicht wie andere Tempel im Laufe der Zeit umgebaut wurde, sondern erhalten blieb. Am Eingang des Tempels befinden sich acht Schreine die verschiedene Ansichten Shivas zeigen. 


Pattumala Matha Pilgerstätte
Pattumala Matha Pilgerstätte

Pattumala Matha Pilgerstätte

Die katholische Pilgerstätte Pattumala Matha ist der "Lady of Good Health" geweiht und wird vom Orden des Franz von Assisi verwaltet. Die Kirche wurde komplett aus Granit erbaut und befindet sich im Zentrum einer Plantage. 


Briahdisvara Tempel
Briahdisvara Tempel

Tanjore

Gangaikonda Cholapuram

Die historische Stätte beherbergt viele Ruinen der einstigen Chola-Kultur, sowie einen Teich und kleinere Schreine. Fast vollständig erhalten ist jedoch der Briahdisvara- Tempel. Dieser Tempelturm ist 55 m hoch und hat eine Kuppel. Im Inneren befindet sich eine Halle mit 150 Säulen. Geschmückt ist der Tempel mit vielen verschiedenen Skulpturen wie beispielsweise dem Nandi Stier. 

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