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Von Shahjahanabad nach Benares, 12 Tage

Nordindienreise: Delhi - Jaipur - Agra - Jhansi - Khajuraho - Varanasi - Delhi



Buchungsnummer: IND-BIB-11

Highlights:

  • Delhi: India Gate, Rotes Fort
  • Jaipur: Palast der Winde, Fort Amber
  • Agra: Taj Mahal, Itimad-ud-Daula
  • Khajuraho: Laxmi Tempel
  • Varanasi: Ghats am Ganges

Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F = Frühstück


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1. Tag: Ankunft Delhi

Ein erstaunlich überschaubarer Flughafen - für eine der bekanntesten Millionenstädte dieser Welt. Einreiseformalitäten und Gepäckausgabe funktionieren schnell; man geht durch die Tür in die Empfangshalle und ist - in Indien. Unser Repräsentant erwartet Sie mit einem Schild mit Ihren Namen und bringt Sie mit dem Wagen durch die unglaublich lebhaften Straßen zu Ihrem Hotel. Der Abend wird eher ruhig für Sie gestaltet, Sie können im Hotel essen oder sich vom Vertreter unserer Agentur ein Restaurant in der Stadt empfehlen lassen. Die Küche des Nordens ist nicht so scharf wie die des Südens, aber dennoch überaus abwechslungsreich.

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2. Tag: Delhi

Am zweiten Tag tauchen Sie in das Leben Old und New Delhis ein. Da steht auf der einen Seite das britisch geprägte Regierungsviertel mit seinen monumentalen Regierungsgebäuden und dem India Gate - und auf der anderen Seite das von Shahjahan erbaute "rote Fort", die Altstadt mit ihren Märkten, den engen Gassen und den Menschenmassen; Da gibt es den Laxmi Narayan Tempel für die Hindus; aber auch eine der größten Moscheen der Welt, die Jama Masjid und ein so modernes Monument innerer Überzeugung wie Raj Ghat - das Mahatma Gandhi Memorial.

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3. Tag: Delhi - Jaipur

Ist Delhi noch deutlich mit der Moderne einer globalen Welt verbunden, so geht Ihre Reise am dritten Tag tief ins Herz Indiens nach Jaipur. Die Fahrt führt Sie zunächst noch durch die Vororte der Regierungsmetropole und schließlich über schnell zu fahrende Landstraßen in die von Steppenlandschaften umgebene rosafarbene Stadt Jaipur. Nehmen Sie sich nach der Ankunft und dem Hotel Check-in Zeit für einen Spaziergang in das Bazarviertel der Stadt, mit seinen nach Warengruppen geordneten Bereichen, und lassen Sie sich von Ihrem Guide ein gutes Restaurant empfehlen. Desto weiter Sie sich von der Hauptstadt entfernen, desto unverfälschter werden Sie die Feinheiten der Speisen empfinden. Die Köche des Nordens setzen Gewürze unendlich raffiniert ein.

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4. Tag: Jaipur

Dieser Tag bringt Sie nach Amber - gleichzeitig Festung und Palast - auf einem schroffen Bergrücken gelegen. Den letzten Teil des steilen Aufstiegs warten Elefanten auf Sie, um den Weg bequemer zu bewältigen. Der Nachmittag gehört wieder der Stadt mit dem Stadtpalast, seinen Höfen und Gärten, dem einzigartigen Observatorium und dem Palast der Winde mit seiner ausgeklügelten Klimatisierung. Es sind diese Bauten, auch heute noch belebt und genutzt, die die ganze höfische Kultur Rajasthans widerspiegeln. Ein zweiter Blick in den Basar mit dem Führer und seinen Erklärungen wird Ihnen vor dem Abendessen noch einige neue Perspektiven auf das indische Markt- und Handelsleben ermöglichen.


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5. Tag: Jaipur - Agra

Der Morgen des fünften Tages führt Sie ganz durchs ländliche Indien - zunächst nach Fatehpur Sikri. Die Stadt, gegründet als Monument der Freude über die Geburt eines Thronfolgers, wurde nur wenige Jahre genutzt und dann aufgrund Ihrer Abgeschiedenheit und des Wassermangels wieder verlassen. Was blieb, sind fantastische Festungsmauern und Paläste, umgeben von einer nahezu unberührten Landschaft. Es ist ruhig hier, normalerweise sind nur wenige Reisende in dem weitläufigen Areal unterwegs, um ungläubig die fantastischen Steinmetzarbeiten der Paläste und die gewaltigen umgebende Festungsmauern in ihrem einzigartigen Erhaltungszustand zu bestaunen. Die Rückkehr aus diesem steinernen Traum nach Agra - ins lebendige Indien zeigt einmal mehr, welche Kontraste dieses Land zu bieten hat.

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6. Tag: Agra

Der heutige sechste Tag führt Sie durch Agra mit seinem wohl berühmtesten Bauwerk der Welt, dem Taj Mahal. Eingebettet in große Parkanlagen, wird es vor allem von indischen Gästen besucht. Trotz des großen Andrangs kommt so für westliche Reisende nie das Gefühl auf, in Touristenmassen zu versinken. Unmittelbar neben dem Taj befindet sich dessen Inspiration, das Mausoleum Itimad-ud-Daula. Es ist faszinierend, die Entwicklung der feinen Steinarbeiten zwischen den beiden Gebäuden zu entdecken. Eine weitere Steigerung der Eindrücke ist der Blick auf das Taj Mahal, so wie ihn sein Erbauer wohl während der letzten Lebensjahre täglich erlebt hat. Wohl auch, weil sein Bauwerk das Mogulreich an den finanziellen Abgrund geführt hatte - wurde er im roten Fort, genau gegenüber seiner marmornen Liebeserklärung, in luxuriösen Arrest genommen. Von seinen Gemächern, die viel vom Charakter Fatehpur Sikris haben, bietet sich besonders in den Morgenstunden ein Ausblick, der das Taj wie auf einem silbernen See schweben läßt. Um so eindrucksvoller erscheint der Kontrast der den Reisenden hier umgebenden Festungsmauern.

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7. Tag: Agra - Jhansi - Khajuraho

An diesem Morgen werden Sie mit dem Wagen zum Bahnhof gebracht. Indiens Bahnhöfe und Züge sind ein Spiegel des Landes. Waggons unterschiedlichster Klassen, Händler, Familien, Arbeiter. Es geht lebhaft und laut zu auf den Vorplätzen und Bahnsteigen. Erst einmal im Abteil der obersten Klasse angekommen, wird es ruhig. Bequeme Sitze und ausreichend Fußraum, sowie eine gute Klimatisierung sorgen dafür, daß die Reise durchaus angenehm wird. Von Jhansi aus geht es mit dem Wagen weiter nach Khajuraho. Unterwegs bietet sich die alte Fürstenstadt Orchha mit ihren gut erhaltenen Tempeln und Palästen als Zwischenstop an, bevor man sich wieder auf den Weg durch die steppenähnliche Landschaft macht. In Khajuraho bleibt genug Zeit für das Einchecken im Hotel, ein Abendessen und den anschließenden Besuch einer stimmungsvollen "Sound & Light Show" inmitten der weltberühmten Tempel mit ihrem erotischen Skulpturenschmuck.

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8. Tag: Khajuraho

Khajuraho bleibt für einen weiteren achten Tag im Mittelpunkt der Reise. Die östlichen und westlichen Gruppen der göttlichen Stadt, mit ihren großartig erhaltenen berühmten Varha und Laxmi Heiligtümern, sowie auch den Kandariya Mahadev und Devi Jagdamba Tempeln sind das Ziel der heutigen Führungen.

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9. Tag: Khajuraho - Varanasi

Heute fliegen Sie nach Varanasi und haben am Nachmittag Gelegenheit zu einem Ausflug nach Sarnath, dem Ursprungsort des Buddhismus. Auch wenn der Buddhismus heute in Indien keine vorherrschende Religion mehr ist, gilt Sarnath immer noch als wichtiger Pilgerort und besitzt eine Fülle historischer und kultureller Kleinode. Der Weg zurück in die, für den Hinduismus als religiöses Zentrum geltende Stadt Varanasi, scheint wie ein Weg in der Entwicklung der Religionen. Obwohl die Ursprünge beider Glaubensrichtungen so eng bei einander liegen, könnte der Kontrast kaum größer sein.

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10. Tag: Varanasi

Nach dem Early Morning Tea besteigen sie noch im Morgengrauen ein Boot, das sie zum Sonnenaufgang über dem Ganges, gegenüber den Ghats bringt. Beobachten sie die ersten Gruppen der Pilger, wie sie hier in den frühen Morgenstunden zu ihrem rituell reinigenden Bad in die kalten Fluten des aus dem Himalaya hervorströmenden Flusses steigen. Später am Tag sind noch verschiedenste Tempel, wie Tulsi Manas, Alamgir und Bharat Mata einen Besuch wert. Am interessantesten allerdings ist die Atmosphäre Varanasis, mit ihren unendlich verschiedenen Besuchern von überall auf dem indischen Subkontinent. Am besten läßt sich dies am Nachmittag, beim ziellosen Schlendern durch die Gassen und Straßen erfahren.

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11. + 12. Tag: Delhi

Sie fliegen nach Delhi zurück - ins Zentrum des modernen Indiens, von wo aus Sie Ihre weiteren Reisepläne - eventuell ein verlängerter Aufenthalt oder doch die Rückreise nach Deutschland - nach einer Übernachtung in Angriff nehmen können.

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