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abschluss

Taj Mahal - Tiger- Rajputen - Löwen, 21 Tage

Zu den schönsten Nationalparks, Stammeskulturen und Kulturschätzen Nordindiens



Buchungsnummer: IND-0-03

Historische geschichtsträchtige Orte:

  • Delhi
  • Agra
  • Bijaipur
  • Jaipur
  • Udaipur
  • Bhavnagar



Begegnung mit Hirtenstämmen, Landbevölkerung und Traditionen
:

  • Forts, Schlösser, Tempel, Moscheen
  • Tradition und Gegenwart



Pirschfahrten:

  • Nationalpark Ranthambore: Tigerbeobachtung + Fauna
  • Nationalpark Little Rann of Kutch: Asiatischer Wildesel und Fauna
  • Nationalpark Sasan Gir: Asiatische Löwen und Tier- und Vogelwelt
  • Nationalpark Velavadar: Hirschziegenantilopen, Tier- und Vogelwelt



Entdecken Sie mit uns die schönsten Nationalparks Nordindiens. Auf Pirschfahrten können Sie mit etwas Glück die letzten asiatischen Löwen, Asiatischen Wildesel und Königstiger beobachten sowie eine artenreiche Flora und Fauna mit Vogelwelt. Sie kommen unterwegs in Kontakt mit Hirtenstämmen, die wie vor tausend Jahren ihre Tradition pflegen. Sie besuchen Dorfgemeinschaften, Märkte, alte Rajput-Festungen und prächtige Kulturstädte: Udaipur, Jaipur, Agra, Delhi. Probieren Sie verschiedene nationale leckere Speisen und erleben Sie klassischen Tanz und Folklore der Einheimischen. Ausgezeichnete umweltfreundliche Lodges und 3-4 Sterne Hotels sorgen für Entspannung nach erlebnisreichen Tagen. Die sehr interessante Streckenführung abseits der ausgetretenen Touristenpfade sowie ein optimales Preis-Leistungsverhältnis machen diese Reise besonders attraktiv.



Vom 04.10.2012 bis 24.10.2012 findet diese Reise unter der Reiseleitung von Reiseveranstalter Ralph Sommer ab/bis Deutschland mit internationalen Flügen statt. Nach Ihrer erlebnisreichen Rundreise bietet sich eine sehr gute Möglichkeit, noch 5 Badetage auf der Insel Diu anzuschließen.



...hier gehts weiter zum ausführlichen Programm als PDF-Datei.


Hinweis: Die Route kann auch vice versa in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.

Und so denken unsere Kunden über unseren Service und Lodges: Reisekommentar unserer Kunden

Im Anschluss an diese Reise bietet sich eine gute Möglichkeit für eine Badeverlängerung auf der wunderschönen kleinen Insel Diu.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: Flug Deutschland ‐ Delhi

Flug mit der komfortablen Fluglinie Emirates von Frankfurt oder München nach Delhi.


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2. Tag: Ankunft in Delhi

Nach Ankunft in Delhi Transfer zu Ihrem Hotel.


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3. Tag: Delhi Stadtbesichtigung und Transfer nach Agra

In Delhi unternehmen wir eine Rundfahrt, um die interessantesten Sehenswürdigkeiten kennezulernen. Wir sehen den Birla Tempel, das Präsidentenhaus, das Parlament, das Indien-Tor, diverse Ministeriumsgebäude sowie in Alt-Delhi das Rote Fort, dessen Bau bereits 1638 von Großmogul Shajahan begonnen wurde. Mit dem Fahrrad-Rikscha geht es durch enge Gassen der Altstadt, vorbei an unzähligen kleinen Läden und Garküchen. Die Rikschafahrt durch das quirlige Leben in den kleinen Gassen endet an der Großen Freitags-Moschee (Jasma Masjid). Danach Weitferfahrt nach Agra und Übernachtung im Hotel.

F/A

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4. Tag: Taj Mahal, Krone der Paläste, Rotes Fort und "Baby Taj Mahal"

Am Vormittag besuchen wir das Meisterwerk der Architektur, das in aller Welt unter der Bezeichnung Taj Mahal, "Krone der Paläste", bekannt ist, obwohl es nur ein Mausoleum ist. Es wurde gebaut, um die sterbliche Hülle von Arjumand Banu, "Liebling des Palastes" auf indisch "Mum Taj Mahal" aufzunehmen, der geliebten Gemahlin Shah Jahans. Der knapp vierzigjährige Kaiser beschloss, zum Gedenken an seine Gemahlin ein Grabmal zu errichten, wie es kein anderes auf der ganzen Welt gab und das über alle Jahrhunderte hinweg Zeugnis geben sollte von seiner großen Liebe. Taj Mahl steht auf einer erhöhten Marmorplatte mit Minaretten an den vier Ecken.
Die Särge von Mumtaz Mahal und Shah Jahan sind in einer tiefer gelegenen Gruft aufgestellt. Ein geräumiger rechteckiger Vorhof aus Sandstein erstreckt sich vor dem eigentlichen Eingang. Der weitläufige Garten ist quadratisch und ein großes Wasserbecken aus Marmor wird von Reihen dunkelgrüner Zypressen und geometrisch angelegter Beete geziert. Nachmittags besuchen wir das Rote Fort mit den hohen Festungswällen aus rotem Sandstein, das an einer Biegung des Yamuna-Flusses, 2 km nordwestlich vom Taj Mahal liegt. Mogulkaiser Akbar ließ diese majestätische Anlage in Form eines Halbmondes erbauen. Sein Sohn Aurangzeb entmachtete ihn 1658 und hielt ihn bis zu seinem Tod 1666 hier gefangen. Die letzten Lebensjahre verbrachte er im achteckigen Burgpavillon Samman Burj, von wo er das Mausoleum seiner geliebten Gemahlin Mumtaz Mahal betrachten konnte. Danach besuchen wir das Grabmal Itmad-ud-Daulah, auch "Baby Taj Mahal" genannt. Es handelt sich um das erste Bauwerk der Mogulzeit, das völlig aus Marmor geschaffen wurde. Dieses Mausoleum ist, verglichen mit dem Taj Mahal, klein und niedrig; es besitzt filigrane Gitterfenster aus Marmor, die das Licht dosiert in das Innere einwirken lassen. Am Bau sind zwei Neuerungen für diese Zeit festzustellen: die Verwendung von Marmorverkleidungen und die piedra-dura-Einlegearbeiten, Techniken, die von den Architekten und Künstlern der nächsten Regierungszeit dann häufig angewendet wurden. Am Abend besuchen wir den örtlichen Basar. Übernachtung im Hotel.

F/A

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5. Tag: Geisterstadt Fathepur Sikri und weiter nach Ranthambore

Morgens verlassen wir Agra. Unterwegs besuchen wir die Geisterstadt Fatehpur Sikri, die einstige Hauptstadt des Mogul Kaisers Akbar. Der elegante Baustil der mehrstöckigen Paläste, Moscheen und Hallen mit verspielten Detailarbeiten lässt immer noch den einstigen Glanz am Hofe erahnen. Eine alte Legende erzählt von der Entstehung der "Stadt des Sieges" im 16. Jahrhundert, dass der kinderlose Großmogul Akbar den berühmten Eremiten Salim Chisti um die Geburt eines Sohnes gebeten hatte. Der Heilige prophezeite ihm drei Söhne. Aus Dankbarkeit errichtete Akbar am Wohnsitz des Eremiten die Stadtfestung Fatehpur Sikri ganz aus rotem Sandstein mit allem Komfort. Nach kaum zehn Jahren jedoch wurde Fatehpur Sikri wieder verlassen. Zurück blieb die "Geisterstadt". Mehrstöckige Paläste, Gärten und ein Marktplatz, ein Wasserwerk, unzählige überdachte Gänge, Treppen und Terrassen sind Zeugnis der architektonischen Meisterleistung Akbars, die zwei Gegensätze vereint: die figurative Architektur der Hindus und die geometrische des Islam. Eine Inschrift, die Akbar auf dem Höhepunkt seiner Macht am Tor der Großen Moschee anbringen ließ, lautet: "Die Welt ist eine Brücke. Gehe darüber hinweg, aber baue kein Haus darauf. Was vom Leben bleibt, ist ohne Wert". Ankunft in Ranthambore am Nachmittag. Ranthambore ist einer der schönsten Tigerparks Indiens. Er befindet sich im Sawai Madhopur-Distrikt, im südöstlichen Teil Rajasthans. Die große Tigerpopulation wie auch die reizvolle Landschaft mit teilweisen steilen Felswänden und Ruinen, die zum Teil von der Natur überwuchert sind, begeistern jeden Besucher. Der Bengaltiger (Panthera tigris tigris) ist eine in Indien verbreitete Großkatze und ist die größte aller lebenden Katzenarten. Aufgrund des charakteristischen dunklen Streifenmusters auf goldgelbem bis rotbraunem Grund ist der Tiger unverwechselbar. Außerdem treffen wir Languren, Sambarhirsche, Axishirsche, Nilgai-Antilopen, Wildschweine und Lippenbären an. Die bezaubernde Naturoase Ranthambore war vor rund tausend Jahren ein mächtiges Fort und im 15. Jahrhundert das Jagdrevier der Maharajas von Jaipur. Übernachtung im Hotel.

F/A

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6. Tag: Tiger-Beobachtung und Tiervielfalt im Nationalpark Ranthambore

Bei einer weiteren Jeep-Safari erkunden wir am frühen Morgen den Nationalpark Ranthambore. Die reizvolle Natur, die sich in der kargen Bergkette verbirgt, schließt kleine Flüsse, Teiche und Tümpel ein, in denen sich u.a. Sumpfkrokodile (Crocodyluspalustris), Schildkröten und Phytonschlangen aufhalten. In der Vergangenheit war die Gegend jedoch kein unberührtes Naturparadies, sondern ein hart umkämpftes Schlachtfeld mit vielen feindlichen Auseinandersetzungen. Das mächtige Fort war nicht leicht einnehmbar, trotzdem wurde es mehrfach erobert. Die Umwandlung in ein Jagdrevier wurde ab 1957 begonnen und 392 qkm wurden unter Naturschutz gestellt. Im Jahr 1981 wurde Ranthambore zum Nationalpark erklärt. Nachmittags setzen wir unsere Jeep-Safari fort, in der Hoffnung einen Tiger zu erspähen und die zuvor aufgezählten Tierarten beobachten zu können. Von der großen Anzahl von Vögeln, die 270 Arten umfasst, wozu auch Zugvögel wie Schwarzstorch, Streifengans und Fischadler zählen, werden wir sicherlich die eine oder andere Art erspähen. Übernachtung im Hotel.

F/M/A

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7. Tag: Vom Tiger-Nationalpark Ranthambore nach Jaipur

Morgens fahren wir noch einmal zum Nationalpark Ranthambore und unternehmen eine weitere Pirschfahrt. Danach fahren wir weiter nach Jaipur und besuchen die Stadt, die im Volksmund auch "Pink City" (Rosarote Stadt) genannt wird. Jaipur ist die erste geplante Stadt Indiens, gelegen in der Halbwüste, erbaut nach dem Geschmack der Rajputen und der königlichen Familien. Zurzeit ist Jaipur ein wichtiges Business-Center mit allen Requisiten der Großstadt. Einer der attraktivsten Fotostopps ist am Palast der Winde (Hawa Mahal), 1799 n. Chr. erbaut; er enthält 953 kleine Fensterflügel mit eigenen Balkonen. Die vielen Fenster dienten einer ausgezeichneten Ventilation der Räumlichkeiten in den heißen Monaten und ermöglichten gleichzeitig den Damen, ungesehen Prozessionen und Menschen zu beobachten. Danach besuchen wir den Stadtpalast, der die königliche Residenz und Museen mit einer reichen Sammlung von Textilien, Kostümen, Rüstungen, Manuskripten und Gemälden beherbergt. Sehr interessant ist auch der Besuch des astronomischen Observatoriums "Jantar Mantar", das im 18. Jahrhundert unter Jai Singh II. entstand. Am Abend fahren wir durch die neue Stadt von Jaipur und besuchen "Laxmi Narayan Mandir", einen hinduistischen Tempel aus weißem Marmor errichtet, der ein sehr beliebter Andachtsort mit eindrucksvollen Reliefs ist. Beim Abendessen wird uns eine Präsentation indischer Musik und Tanzkunst geboten. Übernachtung in Jaipur.

F/M/A

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8. Tag: Königspalast Amber und "Pink City" Jaipur

Nach dem Frühstück fahren wir zum 11 km entfernten Fort Amber, einem ehemaligen Königspalast der Kachchwaha-Dynastie, die 6 9 Jahrhunderte lang herrschte, bevor die Hauptstadt dann nach Jaipur verlegt wurde. Wir steigen vor dem Fort auf Reitelefanten um, um den letzten Kilometer wie in alten Zeiten zu reiten und besichtigen dann den mit tausenden von Spiegeln besetzten Spiegelsaal. Die Außenfassade des Palastes ist aus weißem Marmor und rotem Sandstein erbaut. Danach fahren wir nach Jaipur zurück und besuchen die Rosarote Stadt.

F/A

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9. Tag: Von der Rosaroten Stadt Japir zur Rajputenfestung Chittorgarh

Jaipur, das heutzutage eine Mischung von Kultur und Verkehrschaos darstellt, können wir am Morgen noch einmal besichtigen. Wir Lernen die exotischen Basare der quirligen Stadt kennen, bevor wir weiterfahren zur Rajputenfestung Chittorgarh. Übernachtung in Chittorgarh.

F/A

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10. Tag: Rajputenfestung Chittorgarh und Fahrt nach Udaipur

Nach dem Frühstück besuchen wir das Chittorgarh Fort aus dem 13. Jahrhundert, das auf einem 180 m hohen steilen Felsen ruht, geschützt durch mächtige Mauern. Sieben mächtige Tore führen zum Fort. Wir betreten die Festung durch das Ram Pol und hören uns die Geschichten von Eroberungen, Schlachten und edlen Frauen an, die den Flammentod vorzogen, eher in die Hände der Feinde zu fallen. Wir entdecken im Fort den Kumbha-Shyam-Tempel mit einer schönen Skulptur der Hindugottheit Vishnu als Eber-Inkarnation und besuchen den Meerabai-Tempel, der der mystische Dichterin Meerabai gewidmet wurde, die sich von den Rajputen nicht vom Hinduglauben abbringen ließ und die Gottheit Krishna verehrte; wir bestaunen den kunstvoll aus Sandstein gemeißelten 36 m hohen, neunstöckigen Turm, reich mit Gottheiten skulptiert. Übernachtung in Chittorgarh. Abends erreichen wir das Dorf von Udaipur und bummeln durch den Ort, um das authentische Dorfleben kennenzulernen. Abendessen und Übernachtung im Palasthotel des Mewar-Geschlechts.

F/A

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11. Tag: Märchenstadt Udaipur und Filmkulisse Picholasee, per Zug nach Ahmedabad

Morgens besuchen wir die Stadt Udaipur, auch bekannt als die Stadt des Sonnenaufgangs. Eine der herausragenden Sehenswürdigkeiten ist, etwas außerhalb der Stadt, der Sahelion-Ki-Bari, der Garten der Ehrenjungfern aus dem 18. Jahrhundert mit einer sehr schönen Rasenanlage, einem Lotusteich und Rosengarten und einem speziell für die Damen angelegtem Badeplatz. Danach besuchen wir ein Volkskunstmuseum mit einer reichen Sammlung von einzigartig schönen Trachten, Ornamenten, Marionetten, Masken, Puppen, Volksmusikinstrumenten und Malereien. Nach einer Pause besichtigen wir den City Palace, einer faszinierenden Mischung aus der verteidigungsstrategischen Architektur der Rajputen und den fantastischen Schmucktechniken der Moguln. Der City-Palace ist der größte Palast Indiens; vier Generationen von Maharajas trugen zu der Schönheit und dem Reichtum der Palastanlage bei. Das Palastmuseum schließt das schöne Pfau-Mosaik und die Miniaturwandgemälde der indischen Mythologie ein. Danach lernen wir die pittoresken Havelis (gepflegte alte traditionelle Kaufmannshäuser), die Ghats (zum Wasser herunterführende Treppen) und verschiedene Tempelanlagen kennen. Am Nachmittag besuchen wir auf einer Bootsfahrt den Picholasee und genießen den Ausblick und haben Gelegenheit, die Vogelwelt zu beobachten. Nach dem Abendessen fahren Sie mit dem Zug durch die Nacht bis nach Ahmedabad.

F/A

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12. Tag: Von Ahmedabad nach Dasada zum Nationalpark Little Rann of Kutch

Am Morgen kommen wir in Ahmedabad an und besuchen nach dem Frühstück die traditionellen Häuser von einer Rabari-Dorfgemeinschaft, einer Hirtengruppe, die für exquisite Stickerei- Arbeiten bekannt ist. Die Rabaris leiten ihre Herkunft bis auf Attila den Hunnen-König zurück und sind für ihre Kamel-, Büffel- und Viehherden bekannt, die sie seit Jahrhunderten hüten. Wir kommen auch in Kontakt mit den Bharwad-Schafhirten und anderen nomadischen und halbnomadischen Gemeinschaften. Auf der Fahrt nach Dasada halten wir an mehreren Seen und beobachten die artenreiche Vogelwelt. Nachmittags besuchen wir den Sarkhej Mausoleum-Komplex. Die Anlage aus dem 15. Jahrhundert besticht durch die architektonische Vollkommenheit und eifert dem Taj Mahal in Agra nach. Am Abend kommen wir in Dasada und am Nationalpark Little Rann of Kutch an.

F/A

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13. Tag: Wildesel im Nationalpark Little Rann of Kutch

Wir genießen am Morgen und Nachmittag jeweils eine Jeep-Safari im Little Rann of Kutch, einem eindrucksvollen Gebiet aus Salzebenen und Grasland. Im Sonnenlicht glitzern die Salzkristalle im Sand wie Diamanten. Die Besonderheit des Parks sind die „Khurs", spezielle Halbesel, die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen. Es ist ein großartiges Gefühl, Zeuge von Tierarten zu werden, die nur noch hier ein Habitat haben und gleichzeitig stimmt es uns traurig zu sehen, wie der Mensch Lebewesen, die sich in Millionen von Jahren entwickelt haben, in einer kurzen Zeitspanne so gut wie ausgelöscht hat. Es ist nicht schwer, die Herden und Einzeltiere zu finden, da sie in der offenen Landschaft auf große Entfernung entdeckt werden können. Der nahezu 5.000 Quadratkilometer große Park ist einer der größten seiner Art und besteht hauptsächlich aus einer vegetationslosen Salzwüste. Der Rann of Kutch ist eine verlandende Zone des ehemaligen Indus-Delta, aus dem die emporragenden „Bets" (höher gelegene grasbedeckte Flächen) wie Inseln herausragen und Nahrungsgründe für die Wildtiere bieten. Das wüstenartige Trockenklima bietet nur anspruchslosen Mequitebäumen, verschiedenen Akazien- und Mimosenarten sowie mehreren Grasarten Lebensraum. An Wildtieren finden wir außerdem die Nilgai-Antilope, Chinkaras (Indische Zwergantilopen), Bengalfuchs, Goldschakal, Indischen Wolf, Nordindischen Hasen und die Indische Sandmaus vor sowie Schwärme von Kranichen, die ab August eintreffen. Jungfernkraniche, Störche, Trappen, Flughühner, Greifvogelarten, verschiedene Lerchenarten ergänzen die bunte Vogelwelt. Die vielseitigen Tierbeobachtungen machen diese Landschaft zu einem faszinierenden Besichtigungsort.

F/M/A

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14. Tag: Vogelschutzgebiet Nalsarovar und Fahrt nach Sayla

Morgens fahren wir zum Nalsarovar Vogelschutzgebiet, einem der größten Süßwasserseen in Gujarat, einem hervorragenden Platz für eine Bootsafari, sofern der See genügend Wasser hat. Der See erstreckt sich über eine Fläche von 130 Quadratkilometer und wird in der Monsunzeit durch die Niederschläge gespeist, die in der neunmonatigen Trockenperiode stark verdunsten und nur eine bis zu 60 cm Wasserfläche hinterlassen. Unter Tausenden von Vögeln finden sich in den Wintermonaten Flamingos und nordische Zugvögel wie Kraniche, Jungfernkraniche und Weißstörche ein. Danach fahren wir nach Sayla. Am Spätnachmittag haben wir nochmals die Gelegenheit, am NawaTalao-See große Scharen von Zugvögeln zu beobachten sowie Grau-, Purpur-, Silber- , Seiden-, Paddy- und Kuhreiher, Schwarzhalsibis, Warzenibis, Blässhühner, Rosapelikan, verschiedene Storch- und Entenarten. Das extreme Klima zwingt die Vegetation, damit zurechtzukommen und so finden wir entsprechend verschiedene Akazienarten, Parkisonien und Tamarisken vor, sowie verschiedene Grasarten und Wasserpflanzen. Übernachtung in Sayla im Hotel.

F/M/A

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15. Tag: Rajputenstadt Sayla und Nationalpark Sasan Gir

Morgens besuchen wir Sayla, die ehemalige Rajputenstadt. Die Herkunft der Rajputen ist bis heute umstritten. Wahrscheinlich ist, dass sich unter den Rajputen mehrere Stämme vereinigten, die mit den Hunnen nach Indien gekommen waren. Sie verfügten im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit über einen großen Einfluss auf die Geschichte und Kultur und beherrschten besonders Rajasthan. Wir besuchen die mittelalterliche Stadt, die für ihre Web- und Perlenarbeiten, bunt gekleidete Bharwad Hirten bekannt ist. In der Umgebung von Sayla werden wir die an Vögeln reiche Grassteppe entdecken. Danach Weiterfahrt zum Nationalpark Sasan Gir. Angekommen besuchen wir das zwölf Kilometer vom Nationalpark Sasan Gir entfernt gelegene Interpretationszentrum Devaliya, um Geier und andere Vögel zu beobachten und die Gelegenheit zu haben, den Indischen Löwen zu sehen.

F/M/A

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16. Tag: Löwen-Nationalpark Sasan Gir

Heute haben wir die Gelegenheit, auf einer Morgensafari- und Nachmittagssafari die reiche Tierwelt im Sasan Gir Nationalpark zu erkunden. Neben dem Indischen Löwen gibt es hier die größte Leoparden-Population Indiens. Die Tierwelt ist sehr reich und so können Sambar- und Axishirsche, Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Vierhornantilopen (Tetracerusquadricornis), Indische Gazellen (Gazella bennettii), Hanuman-Languren sowie kleinere Säugetieren wie Rohrkatzen, Mungos, Nordindische Hasen, Bengalfüchse und Stachelschweine beobachtet werden. Unter den 300 Vogelarten finden wir unter anderem Wiedehopf, Zwergmennigvogel, Wanderelster, Dickschnabelkrähe, Dajaldrossel, Schwarzkopf-Raupenfänger, Russbülbül und Köningsdrongo vor. Kuhreiher, Pfau, Warzenibis, Gleitaar, Schkira, Schmutzgeier sind einige weitere Vertreter. Viele Zugvögel überwintern im Nationalpark. Mit etwas Glück können wir Streifenhyänen und Goldschakale beobachten, die von den Beuteresten der großen Raubatzen leben wie auch Einfarb-Haubenadler, Schlangenweihe, Habichtsadler. Nach einem erlebnisreichen Tag Abendessen und Übernachtung im Deluxe-Safari-Zelt.

F/M/A

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17. Tag: Vom Löwen-Nationalpark Sasan Gir nach Bhavnagar

Morgens verlassen wir den Nationalpark Sasan Gir, einem trockenen hügeligen Waldgebiet mit dem letzten Vorkommen des Indischen Löwen (Panthera leo persica). Der Indische Löwe, auch „Asiatischer Löwe" genannt, ist kleiner als sein afrikanischer Vorfahre und hat eine kürzere Mähne, dafür aber eine länger Schwanzquaste. Ungefähr 300 Exemplare davon sind im Nationalpark auf einer Fläche von 250 Quadratkilometer Buschwald anzutreffen. Die Vegetation besteht aus Mischwäldern von Teak, Akazien und Dhak Bäumen sowie aus Grasebenen. Bis vor 120 Jahren war der Indische Löwe von Gujarat im Westen bis Bihar im Osten verbreitet. Heute findet man ihn nur noch im Nationalpark Sasan Gir vor. Es ist somit der einzige Lebensraum außerhalb Afrikas. Sein Überleben verdankt er dem Nawab (Herrscher) von Junagadh und später den Schutzmaßnahmen der Regierung. Hier lebt auch der Volksstamm der Maldharies-Hirten, die sich auf die Zucht von Büffeln spezialisiert haben. Außer von ihrem Vieh ernährt sich der Stamm, der in der lang anhaltenden Trockenzeit Dürreperioden überstehen muss, im hohen Maß auch von wildwachsenden Pflanzen. Dieses Naturvolk kennt sich bestens in der Naturmedizin aus. Wir haben Gelegenheit, vor Ort mehr über diesen Stamm zu erfahren. Danach fahren wir weiter nach Bhavnagar, der 1723 gegründeten Hafenstadt und unternehmen einen Spaziergang durch die engen Altstadtgassen, in der sich noch das typische indische Leben erhalten hat. Abendessen und Übernachtung.

F/M/A

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18. Tag: Nationalpark Velavadar: Hirschziegenantilopen, artenreiche Fauna

Der 34 Quadratkilometer große Velavadar Nationalpark besteht hauptsächlich aus savannenartiger Schwemmlandschaft und liegt zwischen zwei Flüssen, nur 25 Kilometer vom Golf von Cambay entfernt. Die Einheimischen nennen diese Landschaft „Bhal". Hier kommt die größte Konzentration an Hirschziegenantilopen (Antilope cervicapra), auch Black Bucks genannt, weltweit vor. Sie ist eine in Südasien verbreitete Antilope aus der Gruppe der Gazellenartigen und wurde zur Zeit der Maharadschas auf königlicher Jagd mit abgerichteten Geparden gejagt. Morgens unternehmen wir unsere erste Pirschfahrt im Nationalpark Velavadar, um die großen Herden der Hirschziegenantilopen zu beobachten; der Park ist auch ein Rückzugsgebiet für Indische Wölfe und Überwinterungsgebiet für Jungfernkraniche und ein geeigneter Lebensraum für Schakal, Fuchs, Dschungelkatze, Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Hasen und Nagetiere. Der Zeitraum zwischen Oktober bis Mitte Juni gilt als die beste Zeit, um den Park zu besuchen. Auch Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Viele vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie die Kragentrappe, die Flaggentrappe, Kranich, Sarus Kraniche, weiße Störche und weiße Pelikane sind hier zu Hause. Die Schwemmlandschaften sind auch vorzügliche Jagdreviere für Greifvögel: Rohrweihen, Kornweihen, Steppenweihen und Wiesenweihen, ebenfalls kommen Gleitaar, Schlangenadler und zahlreiche Bussarde vor. Am Spätnachmittag unternehmen wir nochmals eine Safari, um die sich wieder aktivierende Tierwelt zu beobachten und die Vögel, die in ihre Schlafplätze einfallen. Übernachtung im Nationalpark Velavadar in unserer luxuriösen Ökolodge.

F/M/A

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19. Tag: National Park Velavadar, Fahrt zu Palitana‐Tempeln

Morgens genießen wir eine Vogelbeobachtung im Park von Viktoria, am Gaurishankar-See und in den Küstensümpfen in der Nähe des Hafens. Nach dem Mittagessen fahren wir zu den Palitana-Tempeln. Insgesamt sind es 1.008 Tempel, die auf einem Sattel der zwei Gipfel des Shatrunjaya-Hill liegen. Die meisten sind Jain-Tempel aus dem 16. Jahrhundert. Der etwa drei Kilometer lange Aufstieg dauert rund zwei Stunden und führt über 3.500 Stufen. Von oben kann man einen Panoramablick über den Golf von Cambay und die Halbinsel von Gujarat genießen. Sollte der Weg zu beschwerlich sein, so genügt auch eine Teilstrecke.

F/M/A

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20. Tag: Vom Nationalpark Velavadar nach Ahmedabad

Heute fahren Sie nach Ahmedabad zum Flughafen und treten Ihren Rückflug nach Deutschland an. Sie fliegen über Dubai mit der Fluglinie Emirates zurück nach Frankfurt oder München.

Am Ende der Reise bietet sich auch eine attraktive Badeverlängerung an dem langen Sandstrand der Insel Diu an, den Sie von dem Nationalpark Velavadar aus in ca. 4 Std. Transferzeit errreichen. Zur besseren Information finden Sie hier eine ausführliche Beschreibung von der Insel Diu. Nach Ihrem Inselaufenthalt werden Sie zu dem Flughafen von Ahmedabad für Ihren Rückflug nach Deutschland gebracht. Die Transferzeit beträgt ca. 6 Std.

F/A

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21. Tag: Ankunft in Deutschland

Heute kommen Sie wieder in Deutschland an. Hiermit endet eine schöne und erlebnisreiche Reise durch Indien.


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