Highlights:
- Delhi: Raj Ghat, Chandni Chowk
- Jaipur: Fort Amber, Hawa Mahal
- Fatehpur Sikri
- Agra: Taj Mahal, Itimad-ud-Daula
Die Ankunftshalle des Flughafens in Delhi gehört den Abholern und Agentur Repräsentanten. Immer wenn ein Flug aus westlichen Ländern ankommt, drängeln sie sich mit Namensschildern vor den automatischen Türen der Gepäckabfertigung. So auch heute - vorbei an arbeitswilligen Gepäckträgern und Taxischleppern werden wir nach freundlicher Begrüßung souverän zum Auto eskortiert, das Gepäck verstaut und durch den brodelnden Verkehr zu unserem Hotel chauffiert.
Führer und Fahrer sind auch heute ausgesprochen hilfreich. Wir werden zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Jama Masjid, der größten Moschee auf dem indischen Subkontinent, dem roten Fort und dem Gandhi Memorial gefahren. Letzteres, ein Denkmal zu Ehren des Vaters der indischen Nation, läßt spüren, wie groß die Bedeutung dieses Mannes auch heute noch für die Geschicke des Landes ist. Geschicke, die gelenkt werden von einem Regierungsviertel aus, vollständig im Stil des britischen Klassizismus. Heute besuchen wir auch noch ein Wahrzeichen Delhis, den Qutab Minar, und -um einen Vorgeschmack auf das Taj Mahal zu erfahren- Humayun's Tomb.
Heute geht es auf der Straße durchs ländliche Indien nach Jaipur. Die rosa Stadt lädt am Nachmittag zu einem Basarbummel ein. Am nächsten Morgen bringt uns ein Führer zu der nur wenige Kilometer entfernten Berg- und Palastfestung Amber. Den Anstieg in der aufkommenden Hitze umgehen wir mit einem Ritt auf einem der wartenden Elefanten. In den prächtigen Palästen und Gärten läßt es sich angenehm umher schlendern, bevor wir wieder zurück in die Stadt fahren, um den riesigen Stadtpalast mit seinen Höfen und Gärten aus der Mogulzeit und das einzigartige Observatorium zu besuchen. Überdies sollten wir einen Blick auf den Palast der Winde nicht vergessen. Die Fassade ist ein einzigartiges Beispiel indischer Baukunst.
Der fünfte Tag dient dem Besuch der Geisterstadt Fatehpur Sikri in der Steppe zwischen Jaipur und Agra. Schnell und in harmonischem Stil gebaut und -da abseits von großen Wasservorkommen und Verkehrswegen gelegen- auch bald wieder verlassen, ist sie heute wohl eines der schönsten architektonischen Kleinode, das sich in Indien finden läßt.
In Agra erwartet uns eines der berühmtesten Bauwerke der Welt, das Taj Mahal. Während viele andere berühmte Attraktionen in der Realität eher enttäuschen, beeindruckt das Taj nur noch weit stärker als erwartet. Wir nähern uns dem Filigranwerk aus weißem Marmor, langsam zunächst mit einem Besuch des roten Forts, seinen Palästen und seinem einzigartigen Ausblick, bevor wir uns dem Bauwerk durch die umliegenden Gartenanlagen schließlich direkt annähern. Es gibt eigentlich kaum eine Möglichkeit, um eine Steigerung der Kunstfertigkeit der Steinmetze des Taj zu erleben - aber zumindest im Kleinen ist dies den Künstlern am Itimad-ud-Daula Mausoleum gelungen. In den Abendstunden lohnt sich der erneute Weg zum Taj Mahal, um dem Wechsel der Farben und Schatten mit der untergehenden Sonne zu folgen.